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<pre>Die Wettanbieter schieben dem VfB aber dennoch die Favoritenrolle für das anstehende Kräftemessen mit der Überraschungsmannschaft aus Frankfurt zu, wie die Wettquoten zeigen.  <p> Denn dem Mainz-Trainer Martin Schmidt gehen langsam aber sicher die defensiven Spieler aus. Der bereits bestehenden Liste an verletzten Verteidigern musste nach dem jüngsten Spiel gegen Leverkusen noch ein weiterer Innenverteidiger, Leon Balagoun (Muskelfaserriss), hinzugefügt werden.  <p>  „In der ersten Halbzeit hat sich gezeigt, dass unsere ursprüngliche Herangehensweise zu wenig war, und bei den Ã„nderungen in der Pause wollte ich vorangehen und mutig sein. Denn ich kann der Mannschaft ja nicht die ganzen Tage etwas von Mut erzählen und dann selbst nur nach hinten mauern.“ <p> Kein Wunder also, dass die Wettanbieter sich eindeutig auf die Seite von Werder Bremen geschlagen haben. <p>  „Der Glaube, auswärts bei einer Topmannschaft mithalten und zu null spielen zu können, ist zurück“, freute sich Bremens Sportchef Frank Baumann.  </pre>


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<pre>Dass Reschke seinen Trainer nach wie vor den Rücken stärkt, ist in Anbetracht der sportlichen Lage alles andere als selbstverständlich.  <p> Vor Jahresfrist waren die Hansestädter trotz ähnlich solider Leistungen sogar mit vier Niederlagen am Stück in die Rückrunde gestartet — um sich dann mit einem starken Lauf von zehn ungeschlagenen Pflichtspielen trotzdem noch ohne jede Mühe in Sicherheit zu bringen.  <p>  Es passt demnach perfekt ins Bild, dass sich Topbuchmacher wie Unibet mit den RB-Siegquoten gegen Wolfsburg nicht vollends aus dem Fenster lehnen. <p> Immerhin war es keineswegs alltäglich, dass wenige Tage nach der Aufholjagd im Borussia-Park obendrein auch noch ein Dreier in Mainz gelang — in den vorherigen elf Auswärtsspielen hatte es schließlich nur zu einem einzigen Sieg gereicht. <p>  Aber das wird alles andere als eine leichte Aufgabe — denn auch der „Effzeh“ holte sich am vergangenen Spieltag eine kräftige Portion Selbstvertrauen.  </pre> 


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<pre> Einem Platz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Mehr als die Hälfte der bisherigen Saison befand sich der Verein aus Baden-Württemberg unter den Top-6.  <p> für die 96er war der 2:1-Heimsieg gegen Werder Bremen ein immens wichtiger — schließlich wurde damit nicht nur die Negativ-Serie gestoppt, sondern auch der Sturz in die Abstiegsregion abgewendet werden.  <p>  Zunächst einmal hat der Premierensieg aber immerhin zur angenehmen Folge, dass man beim Nord-Derby wieder bei einem direkten Mitbewerber gastiert. Mit einem weiteren Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung könnte Werder die Niedersachsen nun sogar schon überholen. <p>  Vor allem das nächste Heimspiel gegen den FC Schalke dürfte darüber Aufschluss geben, wie weit es die Fohlen noch nach oben spült — während die weiterhin zu absolvierenden Pflichtübungen gegen Wolfsburg, Freiburg und Hamburg rein tabellarisch nur wenig Stolperpotential besitzen. <p>  „Es wird weitere Veränderungen geben, allerdings keinen radikalen Neuaufbau. Dafür gibt es auch keinen Grund. Generell eröffnet uns aber jede Ã„nderung auch die Chance, neue Schwerpunkte zu setzen.“  </pre>


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<pre> #Kohfeldt: "Wir gehen mit einem guten Gefühl aus diesem Trainingslager, auch dank des Sieges gestern, aber Zufriedenheit ist tödlich.“ Der Cheftrainer zieht sein Trainingslager-Fazit ? https://t.co/OX54BJriAN #VamosWerder #Werder pic.twitter.com/I46mzoEcKE  <p> Die sich häufenden Probleme gegen die klassischen Abstiegskandidaten wird man nun natürlich auch in Stuttgart mit leuchtenden Augen zur Kenntnis nehmen; für die Schwaben scheint der FSV der richtige Gegner zur rechten Zeit zu sein.   <p> Die Bremer übernahmen fortan das Kommando, was jedoch zum Teil auch die Hausherren zu verantworten hatten, nachdem sämtliche Offensivbemühungen auf ein Minimum reduziert wurden. Die Strafe folgte auf dem Fuß: In Minute 71 sorgte Anthony Ujah schließlich für Erleichterung bei sich und seinen Kollegen und schoss zum Ausgleich ein. <p>  Kampflos will man die Saison dennoch nicht ausklingen lassen, nachdem der Klassenerhalt schon so gut wie sicher ist — im Gegenteil: Nun kann der VfB sorgenfrei aufspielen. Zudem stehen nun zwei Heimspiele in Folge auf dem Bundesliga-Spielplan: Am Samstag gegen Hannover, dann kommt Bremen.  <p> Zwar stellt es partout keinen Beinbruch dar, gegen den souveränen Tabellenführer eine Niederlage zu beziehen. Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen im Sommer, welches die Münchener glatt mit 5:0 für sich entschieden, hielten die Hamburger diesmal allerdings tapfer dagegen.  </pre>


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<pre> Video: Werders Mittelfeld-Motor Zlatko Junuzovic gab sich nach der knappen Niederlage gegen Mainz etwas geknickt. (Quelle: YouTube/Werder Bremen)  <p> Hätten die allesamt gescheiterten Chicharito, Aranguiz und Calhanoglu am Elfmeterpunkt die Ruhe bewahrt, wäre die Werkself derzeit durchaus ordentlich im Geschäft; schließlich ließ die Mannschaft allein aufgrund dieser Nervenschwäche bereits satte sechs Punkte liegen.  <p>  Gut möglich, dass er auch gegen Stuttgart wieder von Beginn an ran darf. <p>  Entsprechend groß sind die Zweifel, dass der abermals ausgerufene Aufbruch dieses Mal nun tatsächlich zu neuen Ufern führt — zumal sich auch Trainer Bruno Labbadia seine Sporen bislang meist im Abstiegskampf verdiente.  <p> Auf der anderen Seite wollen die Stuttgarter nicht die zweite Niederlage hintereinander kassieren und nach der 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.  </pre>


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